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Connichi 2005 Report von
Birgit "Bridget" M. |
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Die
richtige Ausfahrt hatten wir erwischt, aber wir
beide hatten wohl die Karte nicht richtig gelesen
und sind statt nach rechts, nach links abgebogen.
Nach einigen hundert Metern kam mir das aber
spanisch vor und wir sind wieder umgekehrt. Da waren
wir richtig. Bin das schon aus Hamburg, Berlin und München
gewöhnt. Was etwas verwirrend war, war die Straßenführung
in Kassel. Erst mittig, dann wieder nach rechts,
links, halb links, hoch. Aber dann hatten wir den
Bahnhof gefunden, auch wenn der nicht richtig
ausgeschildert war und wir zuerst Richtung Wilhelmshöhe
gefahren sind.
Großes Lob an die Stadtplaner: endlich ein Bahnhof
mit genügend Parkplätzen für Kurzzeitparker. Aber
das war auch schon alles an Anklang, das Gemeckere
kommt noch.
Der Bahnhof war ziemlich kalt. Der hintere Teil zu
den Gleisen war offen und da der ICE der Vieren natürlich
Verspätung hatte, hatten wir noch sehr sehr viel
Zeit, ich glaub mehr als eine dreiviertel Stunde.
Manji kaufte sich derweil eine riesige Apfeltasche
in einer Bäckerei für gerade mal 0,80 € und ich
ein gigantisches belegtes Baugette–Brötchen für
noch nicht einmal 2,80 €. In München am HBF hätte
ich dafür gerade mal eine kleine, winzige Semmel
bekommen.
Da wir noch etwas Zeit hatten, gingen wir in den
Zeitungsladen, um uns etwas aufzuwärmen. Und wo
landen wir? Richtig, am Mangaaufsteller. Die hatten
zwar nicht soooo die überwältigende Auswahl, aber
besser als nichts. Das passiert mir jedes Mal, egal
wo ich bin, ich zieh das Zeug wie ein Magnet an.
Gekauft haben wir beide nichts, da wir ja bald noch
viiiiieeelll mehr Auswahl haben würden. Auch der
Rest des Sortiments war nicht gerade außergewöhnlich.
Wieder raus in den kalten und zugigen Bahnhof. Und
warten.
Laut Anzeige hätte der Zug in dem Curry, Kaze,
Sternenfee und Deep-Dragon ankommen sollten, auf
Bahnsteig 6 einlaufen sollen, aber dann kamen sie am
Gleis 3 an. Dank meiner Adleraugen hatte ich schon
von weitem etwas Bügelbrettartiges erspäht und
meinte dann irgendwann: „Das sind sie!
Garantiert!“ Manji war sich zuerst nicht so
sicher, aber als ich dann aus der Tüte den
Schwertgriff ragen sah, waren wir uns 100 % gewiss.
Die Begrüßung war recht herzlich, auch wenn wir
erst alle etwas schüchtern waren. Passen wir überhaupt
zusammen? Aber es klappte recht gut. Was mich immer
noch wundert ist, dass ich gleich alle Namen zu den
Gesichtern hab zuordnen können und sie auch nicht
vergessen habe, auch wenn ich meist die
"Tarnnamen" benutzte. (ARGGH! Klingt
sehr nach Sekte oder krimineller Vereinigung. Mr.
Pink. Mr. White etc.) *am Kopf kratz*
Normalerweise vergesse ich die grundsätzlich.
Dann ging es nur darum, wer oder was wohin? Geeinigt
hatten wir uns recht schnell auf: Sachen in den
Twingo, Personen mit dem Taxi. Zuerst wurde das
Schwert verstaut. Nachdem ich einen Teil der Rückbank
umgelegt hatte und auch noch den Beifahrersitz,
passte es endlich und ich legte nur noch eine Decke
um das kostbare Stück. Auch die anderen Sachen
passten noch irgendwie rein. Und Manji bekam die
ehrenvolle Aufgabe übertragen, das Schwert
festzuhalten. Denn der einzigste freie Platz war nur
daneben und einer musste es bewachen. Auch wenn der
Ärmste mit dem Drachenkopf von Deep Dragon zu kämpfen
hatte, der ihm ab und an seinem Nacken gefährlich
nahe kam. |
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Weiter
gehts....
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