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Nachdem Kikyou von Naraku
entführt wurde, brachte er sie an einen Ort, tief im "Wald des
Kummers".
Die Inu Yasha Gruppe erreicht schliesslich diesen Ort und es folgt eine
Reihe plötzlicher Alptraumattacken. Zunächst scheinen alle diese Träume
zu haben, alle ausser Kagome:
Inu Yasha träumt von einem brennenden Dorf und Goshinboku, dem Ort, an
dem Kikyou ihn vor 50 Jahren bannte.
In Mirokus Alptraum dreht sich alles um sein Windloch, das, wie es
aussieht, ausser Kontrolle geraten ist. Ungewollt saugt es zuerst Sango,
dann auch Kagome ein.
Shippou ist auf einmal alleine auf der Welt, nur die Kleidung der anderen
ist zurückgeblieben.
Sango findet ihre Freunde ermordet auf, ermordet von keinem geringeren als
Kohaku, ihrem Bruder. Diesem gelingt es schliesslich, ihr ebenfalls das
Leben zu nehmen.
Kagome bleibt, wie es aussieht, von den Alpträumen verschont und läuft
durch den Wald. Sie trifft schliesslich auf Kikyou und ist erleichtert.
Kagome ruft ihr entgegen, dass sie schon überall nach ihr gesucht haben
und ob sie in Ordnung sei. Doch Kikyou zieht nur einen Pfeil aus ihrem
Köcher und schiesst auf Kagome...
Der Pfeil streift Kagomes Gesicht und hinterlässt einen blutenden
Kratzer. Als er auf dem Waldboden einschlägt, bildet sich ein grosses
Loch. Kagome verliert den Boden unter ihren Füssen und stürzt in die
Tiefe, kann sich aber gerade noch so am Geäst, welches aus dem Loch
herauswächst, festhalten. Kikyous Seelenfänger schlängeln sich um Kagomes Körper,
umklammern diesen und schweben mit ihr nach oben. Kikyou nimmt zu
Kagomes Entsetzen, ihr Shikonsplitter; die Seelenfänger verwandeln sich
in eine riesige Wurzel, die Kagome umklammert. Die Wurzel
zieht Kagome langsam nach unten, Kikyou schaut dabei zu.
In Inu Yashas Traum bildet sich plötzlich eine Lichtsäule, in welcher Kikyou erscheint. Er rennt auf sie
zu und umarmt sie heftig. ("Kikyou, ich werde dich nicht mehr gehen
lassen. Ich werde dich beschützen!")
Als er zuende gesprochen hat, bildet sich eine zweite Lichtsäule, welche
zunächst aber leer bleibt. ("Gibt es etwa noch eine Person, die ich
beschützen muss?") Plötzlich erscheint Kagome darin, sie dreht sich
zu ihm um und lächelt. Inu Yasha reisst sich von Kikyou los, die ihn dann
entrüstet fragt, ob Kagome ihm wichtiger sei, als sie. ("Ich muss
Kagome beschützen!") Kikyou verwandelt
sich in ein Monster und Inu Yasha begreift nun, dass dies nur eine
Illusion war und keinesfalls so real, wie er gedacht hatte. Er zerstört
Kikyou und befreit sich damit aus seinem Alptraum, dann sucht er die
anderen.
Er findet den schlafenden Miroku, der völlig verstört ist und weckt ihn
mit einer Ohrfeige auf. Er soll nach Sango und Shippou schauen, Inu Yasha macht
sich auf, um Kagome zu suchen.
Kagome liegt auf dem Boden im Loch und erwacht, als sie Inu Yashas
Stimme hört. Er springt zu ihr hinunter und erklärt, dass sie sich von den
Wurzeln fernhalten soll, denn diese verursachen Illusion.
Oben treffen sie auf Kikyou, die den geklauten Splitter gut sichtbar in
der Hand hält. Verwirrt schaut er zu Kagome hinunter, die schwer atmet
und immer noch unter Schock steht. Inu Yasha will von Kikyou wissen, was sie Kagome
angetan hat, doch diese meint nur "Ich hatte vor sie umzubringen. Und, was
willst du jetzt tun? Mich töten?" Doch Kikyou weiss genau, dass er
das nicht kann, denn er liebt sie immer noch. Sie fängt an zu lachen und
fliegt mit ihren Seelenfängern fort.
Inu Yasha fragt Kagome erneut, was Kikyou
vor hatte, daraufhin reagiert sie wütend. Sie fühlt sich
ausgenutzt, fühlt sich wie ein Nachrichtenüberbringer. Miroku, Sango und Shippou stossen
hinzu.
Es erfolgt ein Rückblick: Kagome liegt auf dem Waldboden im Loch und
schläft. Auch sie litt an einer Illusion.
"Jeder
hat eine Schwäche und muss daran leiden. Auch ich. In meinem Herzen
sah ich, wie Inu Yasha und Kikyou sich küssen."
In Narakus Schloss übergibt Kikyou ihm
die Splitter und verlässt ihn. Wenn Naraku den Juwel vervollständigt
hat, wird sie ihn in die Hölle schicken.
Autor: Kaze
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